© PepsiCo
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Ende Februar 1989 tauchten im Fernsehen die ersten Teaser-Trailer für die Veröffentlichung des Madonna-Pepsi Spots auf. Der weltweite Release war auf den 02. März 1989 festgelegt. Der Deal zwischen Madonna & Pepsi war bereits am 25. Januar 1989 verkündet worden.

Damit wurde der Hype um den Deal zwischen Madonna und dem Getränkehersteller Pepsi noch mehr angeheizt. Pepsi sollte als Sponsor von Madonnas nächster Welttournee fungieren, welche für 1989 geplant war. Sie sollte „Like A Prayer World Tour“ betitelt sein. Die ersten Artikel waren zudem bereits im Handel erhältlich, wie beispielsweise die mit dem vermeintlichen Tour-Plakat bedruckten Getränkedosen.

Im Laufe der Zeit kamen diverse Merchartikel hinzu, angefangen bei Armbanduhren, Plakaten, T-Shirts, Promo-Singles und vieles mehr.

Am 02. März hatte dann zunächst der eigentliche Werbespot seine weltweite Premiere. Später gab es hiervon verschiedene Versionen mit unterschiedlichen Längen.

Als jedoch kurz darauf Madonna das Musikvideo zu „Like A Prayer“ veröffentlichte begann der Skandal seinen Lauf zu nehmen. Verschiedene Gruppen, vor allem in den USA, riefen zu einem Boykott von Pepsi auf. Das Video sei blashemisch und müsse verboten werden. So damals der allgemeine Tenor. Pepsi knickte letztendlich ein und beendete die Zusammenarbeit mit Madonna. Angeblich soll sie aber die Summe von rund fünf Millionen US-Dollar behalten haben. Auch die Tournee fand nicht statt, es wurde daraus ein Jahr später die „Blond Ambition Tour„.

Erst im September 2023 veröffentlichte Pepsi auf seinem offizielle YouTube-Kanal das Werbevideo mit der folgenden Beschreibung:

Our prayers have been answered! Cheers to disrupting the status quo 💥 #Pepsi125

www.youtube.com/@Pepsi

Bei ebay kann man heute immer mal wieder Artikel entdecken, die aus dieser damaligen Zeit stammen. Zum Teil zu wirklich abenteuerlichen Preisvorstellungen. So beispielsweise eine leere (!!) Getränkedose für 50,- Euro, ein T-Shirt für durchschnittlich 300,- Euro oder die Tour-Jacke zum „Schnäppchenpreis“ von bis zu 1.600,- Euro.

Von Ingo

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