Albumcover von "Virgin Voices"

In den Jahren 1999 und 2000 wurden zwei Cover-Alben unter dem Titel Virgin Voices veröffentlicht. Sie verstehen sich als Tribute-Alben. Und dieses sind sie in der Tat – doch in einem ungewöhnlichen Format. Bei den Künstler*innen auf diesen beiden Alben finden sich bekannte Namen aus den Achtigern vor allem aus der New Wave Ära wie beispielsweise Heaven 17 (Temptation), Sigue Sigue Sputnik (Love Missile F1-11), A Flock of Seagulls (I Ran (So Far Away)), Dead or Alive (You Spin Me Round (Like a Record))) und Ofra Haza (Im Nin’alu).

Im Gegensatz dazu stehen Bands und Künstler*innen aus Genres wie Gothic, Industrial & EBM. Hierzu gehören unter anderem die kanadische Band Front Line Assembly (Millenium), Gene Loves Jezebel (The Motion of Love) oder die deutsche Gruppe Bigod 20 (On The Run). Abgerundet wird dieses von bekannten Gospel- und Housestimmen wie Adeva (In and Out of My Life) oder Loleatta Holloway, welche vor allem durch ihr Mitwirken an dem Song Good Vibrations von Marky Mark & The Funky Bunch bekannt ist.

Enstanden sind dabei recht außergewöhnliche, aber teilweise auch sehr ungewühnliche Versionen von Songs wie Open Your Heart, Bad Girl, Swim, Frozen oder Rain.

Zu unseren Anspieltipps gehören folgende Versionen:

  • Ofra Haza / Open Your Heart – Die Krupps Mix
  • Loleatta Holloway / Like A Prayer
  • Dead or Alive – Why’s It so Hard
  • Berlin / Live To Tell
  • James Hardway feat. Amanda Ghost & Boy George // Bad Girl
  • Silverbeam / Bedtime Story
  • Michelle Crispin / Love Don’t Live Here Anymore
  • Spahn Ranch / Swim

Auf Spotify findet sich ein Doppel-Album bei dem beide Einzelalben kombiniert wurden.

Von Ingo