Während der Olympischen Winterspiele in Italien war Madonna beim Eiskunstlauf gleich mehrmals vertreten. So zunächst beim Paarlauf, wo die Franzosen Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeronein mit einem Mashup aus „Vogue„, „Human Nature“ und „Rescue Me“ für ihre Kür im Rhythmustanz verwendeten und sich damit eine Goldmedaille sichern konnten.
Mehr Aufmerksamkeit erhielt aber die US-amerikanische Eiskunstläuferin Amber Glenn, welche mit „Like A Prayer“ in einer Version aus dem „Battle Royal Mix“ und der „Choir Version“ aus dem „Deadpool & Wolverine“-Kinofilm an den Start ging. Mit dieser Kür m Kurzprogramm hatte sie bereits bei den 2026 U.S. Figure Skating Championships gepunktet und sich den ersten Platz gesichert. Diese Performance scheint auch Madonna gesehen zu haben, denn während der Olympischen Spiele erhielt sie eine persönliche Videonachricht von Madonna.
Doch bei ihrer Olympia-Kür führte ein Fehler dazu, dass alle Medaillenchancen verschwanden. Statt einem vorgeschreibenen dreifachen Rittberger sprang sie nur einen Doppelten und erhielt dafür keine Punkte. Am Ende reichte es nur für Platz 13. Das ganze Drama ist hier zu sehen:
Mehr zu Amber Glenn: Sie wurde am 28. Oktober 1999 in Plano/Texas geboren. Sie gewann mehrere Wettbewerbe, darunter das Grand Prix Finale und in den letzten drei Jahren die U.S. Figure Skating Championships. Seit ihrem Coming-out als bisexuell bzw. pansexuell im Jahr 2019 ist Amber Glenn eine der wenigen Frauen im Eiskunstlaufsport, die ihre queere Identität öffentlich gemacht haben. Amber Glenn sprach sich im Vorfeld der Olympischen Spiele öffentlich gegen Donald Trump aus und kritisierte den Umgang seiner Administration mit der LGBTQ-Community scharf, wofür sie im Internet Drohungen und Hassnachrichten erhielt.
